Mellrichstadt (hf). 40 Jungen und 37 Mädchen haben sich in den vergangenen Wochen bei Kursen für D1 und D2 weitergebildet. Angeboten hatte der Kreisverband im Nordbayerischen Musikbund Rhön-Grabfeld die Wochenendkurse, die, wie Organisator Friedhelm Landgraf bei der Übergabe der Prüfungszeugnisse sagte, wiederum ein sehr gutes Ergebnis aufwiesen. Lob gab es auch von Werner Höhn, dem Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, der nach Mellrichstadt gekommen war und vom Leistungsstand der Rhön-Grabfeld Musikerinnen und Musiker begeistert war. „Wir unterstützen Euch, damit Ihr Euer selbstgestecktes Ziel erreicht und in Euren Musikkapellen aktiv bleibt.“ Die Musik sei das schönste Hobby, stellte der Bezirksvorsitzende fest.
Friedhelm Landgraf hatte zunächst die jungen Musikerinnen und Musiker in der Aula des Mellrichstädter Gymnasiums begrüßt, besonders neben dem Bezirksvorsitzenden aus Haßfurt auch den Kreisvorsitzenden Helmut May, sowie die Dozenten Frank Stäblein, Pius Ziegler begrüßt, ebenos Bruno Koch und Katrin Schöppner, die bei der Organisation mithalfen. Landgrafs Dank galt aber allen Dozenten, so Heinz Pallor aus Mellrichstadt, Ilka Fetter aus Niederlauer, Norbert Glock (Unterwaldbehrungen), Jürgen Weyer aus Brendlorenzen, der als Theorielehrer fungierte und die musikalische Leitung des Kurse inne hatte. Dank galt Ilona Zirkelbach aus Schönau, Tanja Domes aus Bad Neustadt, Patricia Waldig aus Aura und Stefanie Sauer aus Münnerstadt. Sie unterrichteten in den Fächern Querflöte, Trompete, Flügelhorn, Saxophon, Klarinette, Schlagzeug, Posaune, Tenorhorn, Waldhorn, Tuba, Bariton und Fagott.
NBMB Bezirksvorsitzender Werner Höhn erinnerte an die Notwendigkeit der Weiterbildung auch auf musikalischem Gebet. Viele der jungen Musikerinnen und Musiker hätten sich ein Ziel gesetzt und dieses erreicht. Darauf könnten sie alle stolz sein. Höhn verwies aber auch auf die intensive Arbeit, die dazu notwendig war, um gut zu spielen und so eine möglichst hohe Punktewertung zu bekommen. Wichtig sei es, daß Mängel behoben werden, den genau diese könnten dann auch zum Stress führen. Und das müsse nicht sein. In den vergangenen Wochen hätten alle an ihrer Spieltechnik gefeilt, was letztendlich zum perfekten Spiel in der Musikkapelle führe. „Und daran habe dann wieder viele Leute Freude, wenn ihr im gesamten Klangkörper spielt.“
Werner Höhn stellte aber auch die Arbeit der Dozenten heraus. Sie hätten Großartiges geleistet. Dank galt den Eltern für die Unterstützung zu Hause aber auch den Vereinen, die draußen vor Ort ihre Arbeit leisten. „Es ist eine wertvolle Arbeit,“ stellte der Bezirksvorsitzende fest. Herausgestellt hat er aber auch das Team um Friedhelm Landgraf, die seit Jahren für die Kurse verantwortlich zeichnen. Hinter all dem stecke ein enormes Arbeitspensum. Die Jugendlichen hätten sich das schönste Hobby gewählt. Ihnen wünschte Höhn weiterhin viel Freude in den Musikvereinen. Es sei wichtig junge Menschen für die Blasmusik zu begeistern und die D1/D2 Kurse seien dafür als Grundlage enorm wichtig. Nun gelte es das neuerworbene Wissen auch in den Heimatvereinen umzusetzen..
Friedhelm Landgraf stellte dann noch den Dank an den Landkreis Rhön-Grabfeld heraus. Seit Jahren stellt dieser an den Wochenenden das Gymnasium zur Verfügung. Das sei in Mellrichstadt besonders ideal, da es so weit verzweigt ist, daß die Trommler im Keller die Posaunisten im zweiten Stock nicht stören und auch nicht die Querflöten im Eingangsbereich. Dank galt dem Hausmeister der Schule, der wieder zur Verfügung stand. Dann berichtete Landgraf von einem Musiker, der vor 24 Jahren, als diese Prüfungen noch in den Kinderschuhen steckte, schon einmal dabei war und es „nun noch einmal wissen wollte und er hat natürlich bestanden,“ sagte Landgraf.
Dann gab es die ersehnten Zeugnisse für die wartenden Musikerinnen und Musiker. Alle hätten ihr Bestes gegeben, sagte Friedhelm Landgraf. In der D1-Prüfung hieß es sieben Mal mit Erfolg, 17 Mal mit gutem Erfolg und sechs Mal mit sehr gutem Erfolg bestanden. In der D2-Prüfung bestanden zehn mit Erfolg, 26 mit gutem Erfolg und 11 mit sehr gutem Erfolg. Urkunden gab es wieder für die Besten. Bei der D1-Prüfung waren dies Christina Handwerker vom Musikverein Oberelsbach, die auf der Klarinette die Note 1,00 erreichte und ebenfalls 1,00 erspielte sich Lucia Hoffmann vom Musikverein aus Leinach auf der Querflöte. Bei den D2-Prüfungen erspielten sich Johannes Link vom Musikverein Rödles auf der Posaune die Note 1,0 und ebenfalls 1,0 hatte Martin Bühner vom Musikverein Sandberg auf dem Flügelhorn. Ihnen galt ein besonderes Lob und sie erhielten Präsente. Dank sagte auch NBMB Kreisvorsitzender Helmut May, der die hervorragende Organisation durch seinen Stellvertreter Friedhelm Landgraf und die Arbeit der Dozenten hervorhob. Er bat die Jugendlichen auch weiterhin wieder aktiv zu sein und erinnerte an den Europatag der Musik, der in diesem Jahr am 15. Juli in Saal an der Saale stattfindet.
Die Jungs waren diesesmal den Mädchen zahlenmäßig überlegen
Erfolgreich bestanden haben insgesamt 77 junge Musikerinnen und Musiker aus den Musikvereinvereinen des Landkreises Rhön-Grabfeld die D1/D2 Prüfungen. Besonders herausragend waren die Leistungen mit der Note 1,00, die Christina Handwerker vom Musikverein Oberelsbach, Lucia Hoffmann vom Musikverein Leinach, Johannes Link vom Musikverein Rödles und Martin Bühner vom Musikverein Sandberg erreichten. Ihnen gratulierten (links) Friedhelm Landgraf, Organisationsleiter und stellvertretender Kreisvorsitzender Rhön-Grabfeld, NBMB Bezirksvorsitzender Werner Höhn, Bruno Koch, Pius Ziegler und NBMB Kreisvorsitzender Helmut May. Foto: Friedrich
77 Jungen und Mädchen aus den Musikvereinen des Landkreises Rhön-Grabfeld nahmen in diesem Jahr n den D1/D2 Prüfungen in Mellrichstadt teil. Alle bestanden und können ihr Wissen nun in die Musikvereine tragen. NBMB Bezirksvorsitzender Werner Höhn lobte die Arbeit in den Rhön-Grabfeld Musikvereinen und meinte, daß die Musik immer noch das schönste Hobby sei. Foto: Friedrich

