D-Lehrgänge

Zur Hebung des musikalischen Leistungsstandes und als Anreiz zum Musizieren in der Ausbildung führen die Mitgliedsverbände
des BBMV Instrumentalprüfungen in den Stufen D1 (Bronze), D2 (Silber) und D3 (Gold) durch. Damit soll einerseits die Ausbildung
in den Vereinen ergänzt werden, andererseits haben allen Aktiven Musikerinnen und Musiker die Möglichkeit, ihr Können von einer
neutralen Prüfungskommission beurteilen zu lassen.
Zur öffentlichen Dokumentation der Prüfung erhält jeder Prüfungsteilnehmer nach bestandener Prüfung das Abzeichen in Bronze,
Silber oder Gold und eine entsprechende Urkunde.

Wer kann teilnehmen?

In der Regel können nur Mitglieder einer Musikvereinigung der Mitgliedsverbände des BBMV oder Einzelmitglieder der jeweiligen Verbände zur Prüfung zugelassen werden. Nicht-Mitglieder melden sich einfach beim zuständigen Organisator.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für das Abzeichen?

Der Musiker soll vor der D1-Prüfung eine dreijährige Ausbildung auf dem zu prüfenden Instrument durchlaufen haben. Empfohlen wird das Ablegen des Junior-Abzeichens vor dem Einstieg in die D-Prüfungen.

Grundsätzliches:

In den Vorbereitungslehrgängen des Landkreises Rhön-Grabfeld, die vor den D1/D2-Prüfungen stattfinden,
arbeiten die Fachdozenten vor allem an:

Atmung, Intonation, Dynamik, Artikulation, musikalischem Ausdruck, Klanggestaltung:

Theorieunterricht
Theorieunterricht

Dies setzt voraus, dass bis zu Kursbeginn die vorgegebene Literatur für D1 oder D2
gründlich erarbeitet wurde.
Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass die einzelnen Tonleitern mit Dreiklängen
und die Prüfungsstücke erst beim Lehrgang einstudiert werden.
Gleiches gilt für die Theorie. Hierbei dient der Lehrgang dazu, letzte wichtige Erkenntnisse
zu grundlegenden Fragen zu erörtern und vor allem die Gehörbildung zu üben.
Die D1-Prüfung kann als eine „Einsteige-Prüfung“ gesehen werden.
Dass heißt, es wird nicht mehr, aber auch nicht weniger als in den Noten steht, verlangt.
Bei der D2-Prüfung wird neben der technischen Basis die Möglichkeit flexibler Klanggestaltung
sowie ein gewisses Maß an musikalischer Vorstellung vorausgesetzt. Hierzu sind richtige Atmung, richtiger Ansatz und eine gute Luftführung erforderlich. 
Parallel zum praktischen Unterricht sollte das Theorieheft bei der Vorbereitung miteinbezogen werden. Somit erhält der Schüler die nötige Hilfestellung zur Aneignung der erforderlichen theoretischen Kenntnisse.

Geändertes Konzept:

Praktischer Unterricht
Praktischer Unterricht

Die Anmeldung wird nicht wie bisher vom Dirigenten oder dem Ausbilder unterschrieben,
sondern von der Person, die den Prüfling auf die Prüfung vorbereitet. 
Diese Person trägt die Verantwortung dafür, dass die Tonleitern, Vortragsstücke, Etüden
und das Selbstwahlstück in den angegebenen Tempi technisch einwandfrei einstudiert wurden.
Dies gilt zudem für die theoretischen Erfordernisse.
Ist ein Dozent bei den Vorbereitungen aufgrund mangelhafter Leistungen eines Teilnehmers von einem Prüfungserfolg nicht überzeugt, kann er den/die TeilnehmerIn nach Rücksprache mit der Lehrgangsleitung von der Prüfung ausschließen.
Zudem wird Teilnehmern, deren Erfolg bei einer Prüfung zweifelhaft erscheint, die Möglichkeit gegeben, sich am 2. Vorbereitungswochenende in Anwesenheit von Fachdozent und Lehrgangsleiter einer "praktischen Probeprüfung" zu unterziehen. Hierzu werden auch Ausbilder und Eltern eingeladen.
Aufgrund dieses Tests entscheiden Fachprüfer und Lehrgangsleitung über die Zulassung zur Prüfung.
Sollte ein Lehrgangsteilnehmer nicht zur Prüfung zugelassen werden, wird die volle Lehrgangsgebühr aufgrund kalkulatorischer Gründe einbehalten.

Ansprechpartner:

Organisation:
Stellv. Kreisvorsitzender
Friedhelm Landgraf
Weihersweg 21
97650 Fladungen
Telefon: 09778 8033
Telefax: 09778 8099
Mobil:    0171 9416773

Ramona Guck
Veitstraße 8
97618 Heustreu
Telefon: 09773 5678

Musikalische Leitung:
Jürgen Weyer
Brendlorenzen, Bündstraße 75
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: 09771 9178588
Telefax: 09771 9178589
Mobil:


Auflistung der Selbstwahlstücke für D1 / D2 / D3 - Lehrgänge:

Bariton Fagott Fanfare Flöte
Horn Klarinette Oboe Posaune
Saxophon Schlagzeug Spielmannsflöte Tenorhorn
Trompete Tuba



Fortbildungsmaßnahmen des NBMB: Das System - schematisch dargestellt

Die nachfolgende Grafik verdeutlicht, wie die verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen des NBMB aufeinander aufbauen:

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