01.04.2017

Bei der D1/D2-Prüfung fehlen noch vier um die 4000ender Marke zu knacken

Urkunden und Preise für die Absolventen der D1/D2-Prüfungen des Nordbayerischen Musikbundes


Das strahlen alle Jungmusikerinnen und Musiker, als sie von Friedhelm Landgraf, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden und Schatzmeister Bruno Koch (links) erfuhren, dass alle bestanden hatten. Eine Urkunde und das Musikerabzeichen nehmen sie nun mit nach Hause. Mit auf dem Bild Ehrenkreisvorsitzender Helmut May (links oben) sowie NBMB Kreisvorsitzende Rhön-Grabfeld, Renate Haag (rechts). Foto: Andrea Friedrich

Sie waren die Besten. Unser Bild zeigt von links: Maria Koch und Hannes Kessler (D1) sowie Ute Gräfenschnell und Louis Kaiser (D2). Ihnen gratulierten der stellvertretende Kreisvorsitzenden Friedhelm Landgraf, Schatzmeister Bruno Koch und NBMB Kreisvorsitzende Renate Haag (links), sowie Ehrenkreisvorsitzender Helmut May (rechts) Foto: Andrea Friedrich

Mellrichstadt (hf). "Wir sind, was die Leistungsprüfungen im Musikbereich betrifft, in Unterfranken ganz oben!" Das sagte Friedhelm Landgraf, stellvertretender Kreisvorsitzender des Nordbayerischen Musikbundes, Kreisverband Rhön-Grabfeld, bei der Urkundenübergabe in der Aula des Mellrichstädter Gymnasiums. Dort fand am Wochenende die Abnahme für die Leistungsprüfung D 1/D 2 statt. 50 Musikerinnen und Musiker aus 25 Vereinen in Rhön-Grabfeld hatten sich beteiligt. Bei den D 1 Prüfungen  bestanden sieben mit Erfolg, 13 mit gutem Erfolg und 10 mit sehr gutem Erfolg. Bei der D 2 Prüfung gab es einmal "bestanden mit Erfolg", 14 Mal "mit gutem Erfolg" und fünf mal mit "sehr gutem Erfolg". Kein Wunder, dass Friedhelm Landgraf in seiner Begrüßung allen zur bestandenen Prüfung gratulierte. Für sie gab es Abzeichen und Urkunde.  Dazu war auch die Kreisvorsitzenden im Nordbayerischen Musikbund, Renate Haag, gekommen. Friedhelm Landgraf sagte, dass lediglich vier Musikerinnen und Musiker gefehlt hätten, dann hätte man die Zahl von 4.000 geknackt.

Kurz erwähnte er, dass es seit 35 Jahren dieses Jugendleistungsabzeichen für die Musikerinnen und Musiker gibt. Herausgestellt hat der stellvertretende NBMB Kreisvorsitzende Friedhelm Landgraf, dass der Landkreis Rhön-Grabfeld nach wie vor die Räumlichkeiten im Martin-Pollich-Gymnasium kostenlos zur Verfügung stellt. Das sei lobenswert und eine Besonderheit im Nordbayerischen Musikbund. Ein Dankeschön galt dem Dozententeam mit Carolin Klug-Schäfer aus Oberleichtersbach (Querflöte und Saxophon), Tanja Domes, Bad Neustadt (Klarinette), Ilona Zirkelbach, Schönau an der Brend (praktische Prüfung), Jürgen Weyer, Brendlorenzen (Tenorhorn, Trompete), Norbert Glock, Unterwaldbehrungen (Trompete, Tenorhorn und Flügelhorn), Frank Stäblein, Nordheim/Rhön (Schlagzeug), Andreas Degand, Nüdlingen (Posaune, Tuba, Waldhorn) und Ilka Friedel, Niederlauer (praktische Prüfung) Jürgen Weyer war außerdem Theorielehrer und musikalischer Leiter. Die Organisation lag in den Händen von Friedhelm Landgraf (stellvertretender NBMB Kreisverbandsvorsitzender) und Schatzmeister Bruno Koch.

Friedhelm Landgraf nannte 72 Musikvereine, die es im Landkreis Rhön-Grabfeld gibt und sagte, dass der jüngste Teilnehmer bei dieser Leistungsprüfung D1 mit Noah Stumpf vom Musikverein Nordheim/Rhön kommt und zehn Jahre jung ist. Der älteste ist 57. Wie schon bisher waren wieder mehr Mädchen (32) als Jungs (21) bei dem Kurs. Das Durchschnittsalter pendelte sich bei 16.5 Jahren ein. Sieben Mal wurde die Querflöte als Instrument gewählt, zwölfmal die Klarinette, fünf mal das Saxophon, neunmal die Trompete, dreimal das Flügelhorn, sechsmal das Tenorhorn, zweimal das Waldhorn, dreimal die Posaune, einmal die Tuba und fünfmal das Schlagzeug.

Kreisvorsitzende Renate Haag (Alsleben) gratulierte im Namen des Nordbayerischen Musikbundes zur bestandenen Prüfung und meinte: Wir sind wirklich stolz auf Euch!" Ganz klar, dass sie den Musikerinnen und Musikern ans Herz legte, weiter  zu machen und sich weiter zu bilden. Ihr Dank galt aber auch allen Ausbildern, und natürlich allen, die bei der Prüfung dabei waren, vor allem den Prüflingen. Herausgestellt hat sie die Eltern und Großeltern, die ihre Kinder für ein Musikinstrument begeistert haben. Sie seien es, die zu Hause dafür sorgen, dass geübt wird, sind aber auch diejenigen, die zu den Proben, oder wie jetzt nach Mellrichstadt, zu den Prüfungen fahren. "Dafür Ihnen mal ein herzliches Dankeschön von uns allen." Immerhin wird von den Eltern nicht nur die Zeit geopfert, sondern solch ein Instrument kostet ja auch Geld.. All das sei gerade in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich.

Dann gab es die Urkunden und Spangen und die vier Besten wurden besonders ausgezeichnet. Das waren bei D 1: Marianne Koch vom Musikverein Steinach auf dem Tenorhorn mit der Note 1,0, sowie Hannes Kessler vom Musikverein Frankenheim, ebenfalls auf dem Tenorhorn (1,0). Bei D2: Ute Gräfenschnell vom Musikverein Gartenstadt auf der Trompete mit einer Note von 1,5 und Louis Kaiser vom Musikverein Hohenroth auf der Tuba (1,33).

von Hanns Friedrich



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